Er hat immer wieder zugeschnappt…

… ja ihr habt richtig gelesen – zum Glück wurden wir nicht verletzt. Frauchen hat so gut es ging Beweisfotos gemacht…

Endlich – nach viel Regen – erstrahlte bereits am frühen Morgen die Sonne über den Bergen. Innerhalb kurzer Zeit saugte sie die letzten Nebelschwaden aus dem Tal und ein laues Lüftchen wehte.

Diesen Tag sollte man genießen und etwas unternehmen. Spontan einen Anruf bei einer Freundin und Schiffegucken am Rhein verabreden…

Nach wenigen Kilometern konnten wir den Kopf aus dem Fenster halten und die frische Luft inhalieren – reichlich Wasser auf der rechten Seite. Für die, die auch so Probleme wie unser Frauchen haben… rechts ⇒.

Am Ziel – St.Goarshausen – angekommen fanden wir bequem einen Parkplatz im Schatten und schon durften wir raus. Habi und ich haben gar nicht mitbekommen, dass die Damen am Ende unserer Leinen einen eleganten Entwirrungstanz hinlegten – unsere Rollleinen gaben einiges her. Endlich ging es etwas geordneter weiter.

Boahhh – hier riechts gut und da und dort…. Ich habe dann mal einen fetten Haufen in die gepflegte Rasenanlage gelegt und Frauchen hat ihn schnell weggeräumt. Hihi.

Erstaunlicherweise war trotz sonnigem Wetter und Ferienzeit in der Touristenhochburg – in der Nähe der Loreley – nichts los. Viele Fahrgastschiffe waren fast leer, gähnende Leere in den Strandcafès.

Wir latschten dann die Promenade hoch und runter und staunten, was da so im Wasser – Frauchen nannte das den Rhein – alles los war. Da sich hier keine Möglichkeit bot mal ins Wasser zu kommen, ging es wieder zum Auto.

In “Kamp-Bornhofen” hüpften wir wieder raus und holla – auch hier duftete es und Wasssssseeer. Schnurstracks ging es zu einer Rampe für die Fähre, da konnte man rein.

Ohhh – was ist das? Habi und ich wollten gerade rein – wir hatten Durst – da kam der Rhein auf uns zu und schnappte nach uns. Er haute wieder ab, um gleich wieder nach uns zu schnappen. Die Damenwelt und einige Spaziergänger lachten, weil wir immer erschrocken zurück gesprungen sind. Frauchen meinte, dass wir Wellen nicht kennen, nur die ruhige Lahn.

Ich muss sagen – ich – war bald mutig und bin dem Rhein hinterher. Es kamen inzwischen Schiffe vorbei und schon machte der Rhein ordentlich Welle mit Schaum. Es ist ja bekannt, dass der Rhein mit seinen starken Strömungen sehr gefährlich ist und so hatten wir unsere Sicherheitsgurte und eine lange Leine, was den Spass zumindest bei mir einschränkte. Habi versuchte an anderen Stellen an Schlürfwasser zu kommen …

Plötzlich geschah es – irre schnell – die Rampe war glitschig und eine große Welle kam. Mir wurden alle Pfoten weggerissen und ich rutsche über die Rampe ins Tiefe. Frauchen konnte mir nicht helfen, die hatte zutun mich zu halten, weil die Strömung mächtig an mir zog. Nur gut, dass ich so ein cooler Typ bin und keine Panik bekomme. Wir sind ein Team und gemeinschaftlich gemeistert – Frauchen zog vorsichtig seitwärts an der Leine, damit der Gurt nicht über den Kopf streifte, ich aber versuchen konnte auf die glitschige Rampe zu kommen.

Puhh – das hatte ich wieder mal überlebt und jaha ab ins Wasser. Frauchen hatte genug und so gingen wir die Uferpromenade entlang.

Prima – hier gab es Muschel-Stein-Strand… Gefahrlos baden möglich. War auch alles doof mit dem Fotodinges – auf mich aufpassen und Leine halten, ständig die Linse von Habis Schüttelwasser befreien, selber nicht auf dem Popes landen …

Habi, der bis dahin noch kein Wasser erhaschen konnte – sprang rein!!! und schlürfte das saubere Rheinwasser. Die nahen Lastkähne störten uns überhaupt nicht.

Gelegentlich kamen Hunde vorbei, die uns bis auf einen Terrier nicht interessierten, denn hier war das Wasser soooo toll.

Wir mussten dann leider weiter – Trockenlauf zum Auto. Feucht schnuppernd stiegen wir ein. Wir waren nach 5 Stunden schnüffeln und baden so fertig, dass wir sofort eingeschlafen sind. Habi hat sich bei mir eingekuschelt, dem war kalt. Frauchens Freundin war von uns begeistert, wir wären ja so lieb und da es so schön war, sollten wir es wieder spontan angehen.

In unserer Hütte angekommen gab es Abendbrot und dann haben wir geschlafen und geschlafen. Der Abendspaziergang wurde in die späten Stunden verschoben.

Die Fotos sind nicht in gewohnter Feinheit, aber mit einer Hand war nicht mehr möglich.

 

 

 

 

 

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Kommentare

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    Zeline  September 14, 2014

    Und ich dachte schon, ihr habt Krokodile im Rhein http://briard-tamino.de/briardnews/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif

    antworten

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